Wenn wir Menschen ganz wir selbst sind, wenn wir im Fluss leben, dann hat unser Tun und Sein keine Konsequenz, dann ist alles Erleben ein immer wieder neues Wunder, ausgeglichen, erkennend, erschaffend, voll tiefer Freude.

 

Noch fallen wir aus diesem Fluss heraus. Verlieren und selbst, lenken uns ab, verdrängen so vieles in uns, lassen uns täuschen, leben in Illusion, erleben nicht das, was wahr und wirklich ist, hören nicht die eigenen Gedanken, fühlen nicht das eigene Gefühl und empfinden nicht die Empfindungen des eigenen Körpers. Vor lauter Ablenkung verlieren wir immer wieder uns selbst.

Ich bin hier, um mit Illusion und Täuschung ins Gespräch zu kommen. Wozu brauchen wir das noch? Ich lasse mich nicht von meinem Weg ablenken und mir nicht einreden, was gut und schlecht für mich ist. Ich lebe aus mir selbst heraus, in Liebe und Klarheit, in Verbundenheit mit meinem Körper, Denken, Fühlen, mit meinen Mitmenschen, soweit sie es zulassen ;-) mit der Welt, der Natur und dem Leben selbst.

Die Welt würde sich grundlegend wandeln, wenn wir mehr zu uns selbst finden würden. Wenn wir in all den Eindrücken bewusst und gewahr bleiben würden, wenn wir die Aufmerksamkeit in uns halten könnten, anstatt unbewusst in Gedanken umherzuschwirren. In Verbundenheit und aus uns selbst heraus können wir alles Alte in uns erkennen und lösen.

Es braucht Halt in der Welt. Um das zu sehen, das ans Licht zu bringen, was in uns ist und schlummert, braucht es eine Schulter zum Anlehnen, eine Verbundenheit zu Mitmenschen, der Natur und dem Leben, die trägt. Denn jedes Renovieren ist zunächst Staub und Mühe.

Es braucht Glaube und Hoffnung. Je mehr Menschen diesen Weg in die Neue Zeit vorausgehen, desto mehr Halt werden diejenigen finden, die noch von Altem umfangen sind. Die Neue Zeit ist nicht aufzuhalten. Von keiner Täuschung und keiner Illusion. Die Frage ist nur, wie viel wir bis dahin noch zerstören und in uns selbst verletzen werden, bis wir sie auf der Erde verwirklicht haben …

Alles wird gut. Ich weiß es, denn ich spüre es jetzt schon.

 

In Liebe zur Welt, zur Erde, zu allen Wesen auf ihr und zu mir selbst,

 

Christoph Steinbach

 

<- über mich